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Weißfische

Weißfisch

 

das Futter der Kormorane



Als Weißfische werden verschiedene meist kleinere, silbrig-weiß gefärbte Arten der Karpfenfische (Cyprinidae) zusammengefasst. Der Begriff stellt keine biologische Klassifikation dar, sondern gehört der Angler- und Küchensprache an. Gemeinhin werden jedoch die Arten der Unterfamilie Leuciscinae als Weißfische bezeichnet.
Weißfische sind oft sehr wohlschmeckend, doch ihr Fleisch enthält zahlreiche feine Gräten, weshalb sie als Speisefische nicht sehr geschätzt sind. Wenn man sie jedoch an den Seiten vom Rücken bis zum Bauch mit einem scharfen Messer in kurzen Abständen etwas einschneidet, werden die Gräten in kurze Stücke zerteilt, so dass sie sich gebraten oder gebacken gefahrlos und, ohne dass die Gräten zu spüren sind, verzehren lassen. Eine weitere traditionelle Zubereitungsart ist das Marinieren in Essig oder Zitronensaft, wodurch der Kalk in den Gräten aufgelöst und diese aufgeweicht werden.
Als Weißfische bezeichnet werden unter anderen Aland, Brachse (Brasse, Blei), Güster, Zobel, Zope, Frauennerfling, Perlfisch, Zährte, Döbel und Rapfen als einzige räuberische Art, Barbe, Mairenke, Schneider, Zährte, Sichling, Elritze, Rotauge (Plötze), Rotfeder, Karausche, Giebel, Moderlieschen, Hasel, Gründling, Bitterling und Ukelei.
Weißfische gehören zusammen mit Karpfen und Schleien zu den Friedfischen, die im Gegensatz zu Raubfischen mit speziellen Angelmethoden wie der Posenangelei mit der Wagglerpose und Matchrute, Feederangeln, Wettkampfangeln, Stippfischen etc. gefangen werden. Weißfische sind Beutefische von Hecht, Zander, Flussbarsch, Wels etc. und können aufgrund ihrer großen Population oft in Massen gefangen werden.
Unter Anglern gilt der Skanderborgsee in Dänemark als „See der Weißfisch-Weltrekorde“: 1996 fing dort der holländische Weltmeister im Wettkampfangeln, Bert van Gerven, 419 Pfund Weißfische (davon 90 Prozent Brachsen, der Rest Rotaugen) in fünf Stunden[1].

 

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