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Bachstelze

Die Bachstelze (Motacilla alba) ist eine Vogelart aus der Familie der Stelzen (Motacillidae). Man unterscheidet zwei Unterarten: Bachstelze (M. alba alba) und Trauerbachstelze (M. alba yarrellii)



Beschreibung

Die Bachstelze ist knapp 18 Zentimeter lang und etwa 25 Gramm schwer. Das Gefieder ist auffällig schwarz-weiß gezeichnet mit grauem (M. alba alba) oder schwarzem (M. alba yarellii) Rücken, schwarzer Kehle und Haube und einem langen Schwanz mit hellen Kanten. Stirn, Kopfseiten und Bauch sind weiß. Die Beine sind lang. Der Vogel ist meist in Bewegung. Man sieht ihn oft in ausdauerndem, trippelndem Lauf, wobei er immer wieder wippende Bewegungen mit seinem Schwanz ausführt (im Plattdeutschen wird dieser Vogel daher „Wippstiärtken“ genannt). Die Bachstelze fliegt in langen Wellenbewegungen.
Der Gesang ist ein halblautes Gezwitscher, das man aber selten hört. Typisch sind Rufe wie "zilipp", "ziewitt" oder "zissis", die oft beim Auffliegen abgegeben werden. Laute ähneln auch: "Zit", "Ziwlitt", "Zititip" (hart betont).



Ökologie




Ernährung

Die Nahrung der Bachstelze besteht vor allem aus Insekten, meist Fliegen, Mücken und Ameisen.



Lebensraum
Bachstelzen findet man an Gräben, Flussufern, in offenem Gelände aller Art und in Ortschaften. Sie halten sich oft, aber nicht immer am Wasser auf. Zur Zugzeit sind sie auch auf Äckern anzutreffen.
Die Trauerbachstelze besiedelt Großbritannien und wird vereinzelt auch an der Nordseeküste Kontinentaleuropas beobachtet.
Die Bachstelze ist in ganz Europa, Westrussland und im Mittelmeerraum verbreitet. In Nord-, Ost- und Mitteleuropa hält sie sich nur zur Brutzeit von März bis September auf. In Süd- und Westeuropa ist sie ein Standvogel. Überwinterungsgebiete sind Nordafrika und der Nahe Osten.



Brutbiologie
Das Weibchen baut in Halbhöhlen und Nischen wie Mauerspalten, Baumhöhlen, zwischen Steinen, in Brückenkonstruktionen, Holzstapeln oder unter Stalldächern ein Nest, das ein unordentlich zusammengefügter Haufen aus Halmen, Blättern und Würzelchen ist. An zusagenden Stellen werden auch Nischenbrüter-Nistkästen mit zwei ovalen Einfluglöchern (32 x 50 mm) angenommen. Es werden meist zweimal je Brutsaison fünf bis sechs weißliche, dicht dunkelgraugefleckte Eier gelegt, die das Weibchen 12 bis 14 Tage bebrütet. Nach dem Schlüpfen sind die Jungen blind und taub und werden von beiden Elternteilen gefüttert. Nach etwa 15 Tagen werden sie flügge.

 

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